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Top-Rotation

Top-Interviews - Referenzen

Tipp aus der Redaktion

T O P - R O T A T I O N

Forell

Forell

Emotional, rhythmisch und sehr melodisch: Forell
Mit ihrem Song "All about the Shit" schaffen sie den Sprung in die Top-Rotation.


Drei Songs, die mein Leben entscheidend beeinflusst haben:
„Seek and destroy“ von Metallica,
„All I want is you“ von U2 und
„High and dry“ von Radiohead
in chronologischer Reihenfolge.

Als ich mit 11 Jahren, lauthals „Seek and destroy“ gröhlend und Luftgitarre spielend in die Augen meiner völlig verstörten Mitschüler auf dem Abschlussabend unseres Skiausfluges blickte, wurden mir zwei Dinge klar.
Erstens: Musik und Wahnsinn haben ähnliche Symptome.
Zweitens: Musik ist mehr, als der versammelten Klasse „Sakura“ im Musikuntericht vorsingen zu müssen – mit hochrotem Kopf und vor Scham im Erdboden versinkend.

Wir hatten eine Metallica-Coverband für einen Song und einen Abend gegründet und rockten was das Zeug hielt zum Vollplayback – ich hatte Blut geleckt. 5 Jahre später nahm ich heimlich die Gitarre meines Vaters, eine alte Ibanez Concorde 647, von der Wand, ließ mir von einem Freund die drei Akkorde zeigen, die man brauchte, um „All I want is you“ von U2 nachzuspielen.

Ich wollte meiner ersten großen Flamme imponieren, und ihr diesen Song vorspielen. Leider erlosch die Flamme schneller, als ich spielen lernen konnte. Das Mädchen ließ mich los, die Gitarre nicht – ich hatte mich verliebt. Ein paar Jahre später, wurde ich von einem Studenten auf einer Party angesprochen. Er hatte eine Band, die auf der Suche nach einem zweiten Gitaristen war. Als wir entdeckten, dass unsere gemeinsame Lieblingsband Radiohead und unser gemeinsamer Lieblingssong zu der Zeit „High and dry“ war, schien die Sache geritzt. Später stellte sich heraus, dass der Kommilitone, der mich angesprochen hatte, eigentlich nur mit meiner Begleitung ins Gespräch kommen wollte, aber das tat der Sache keinen Abbruch mehr, ich war in meiner ersten Band – ich war auf dem Weg.

Und wieder ein paar Jahre später, kam ich im Herbst 2005 nach München und wurde promt für eine firmeninterne Coverband angeheuert. Nach unserem ersten gemeinsamen Auftritt lösten wir uns auf – zum Wohle aller, wie ich denke... wobei man festhalten muss, dass die ganze Sache ein Heidenspaß war. Diese Coverband wäre nur eine weitere Episode in meinem Leben geblieben, hätte ich hier nicht meinen besten Freund und Schlagzeuger Casi kennengelernt. Für uns beide war klar, dass wir gemeinsam weiter Musik machen, uns jedoch auf eigene Stücke konzentrieren würden. An genau dieser Stelle stehen wir also heute, arbeiten an unseren Songs und haben, wann immer wir gemeinsam Musik machen, die Zeit unseres Lebens – Forell war geboren.


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Eure Bewertung: 10
Hinzufügedatum: 30.9.2010  
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