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DISTURBED

DISTURBED
Inhaltlich, so berichtet Frontmann David Draiman, handelt Another Way To Die von nichts Geringerem als dem wichtigsten Thema unserer Zeit: „Es geht um globale Erwärmung, die mir Angst für die Zukunft unserer Kinder macht. Es ist unverzeihlich, was wir unserem Planeten angetan haben.
Vier Studioalben, die Multiplatinstatus besitzen, sich weltweit über elf Millionen verkauft haben und von denen die letzten drei allesamt auf die Pole Position der US Billboard Charts gingen – man wird wohl nicht als geistig gestört hingestellt, wenn man behauptet, dass DISTURBED zu den einfluss- und erfolgreichsten Metal-Bands des dritten Jahrtausends gehören.

Mit Asylum, dessen Release für August 2010 geplant ist, wirft nun der fünfte Longplayer der vier beinharten Chicago-Blackhawks seine unheimlichen Schatten voraus – und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sich DISTURBED auf diesem in punkto Düster-, Eingängig- und Kompromisslosigkeit einmal mehr selbst übertroffen haben. Einen Vorgeschmack dessen, was im August über die mit den Hufen scharrende Rock- und Metal-Gemeinde einbrechen wird, bietet nun die erste Album-Single Another Way To Die, bei der die vier Berserker einmal mehr alle Register ziehen und die einzigartigen DISTURBED-Trademarks mit ausgefeiltem Songwriting auf ein neues Level hieven.

Inhaltlich, so berichtet Frontmann David Draiman, handelt Another Way To Die von nichts Geringerem als dem wichtigsten Thema unserer Zeit: „Es geht um globale Erwärmung, die mir Angst für die Zukunft unserer Kinder macht. Es ist unverzeihlich, was wir unserem Planeten angetan haben. Entschuldigt den Ausdruck, aber wir haben uns tief in die Scheiße geritten“, nimmt er – wie bei einer Band wie DISTURBED nicht anders zu erwarten – kein Blatt vor den Mund.

Doch auch wenn DISTURBED schon immer gesellschaftliche und soziale Themen in ihren Texten behandelt haben – dass sie sich für den Klimaschutz engagieren, mag zunächst verwundern und ist nur ein kleines Indiz dafür, wie sehr diese Band – bei all ihren Erfolgen – noch immer unterschätzt wird. Denn anstatt nur über die globale Erwärmung zu singen, wird man auch aktiv: Penibel achtet die Band darauf, den Benzin-Verbrauch niedrig zu halten und ökologisch verantwortlich zu handeln. „Zusammen mit unserer Merch-Company bringen wir zu Another Way To Die auch eine recycelte T-Shirt-Linie raus, bei der ein Teil des Erlöses direkt an Green Peace geht“, verrät Draiman. Nicht viele Bands dieses Härtegrades können sich wohl „go green!“ auf die Fahnen schreiben.

Das erste Appetithäppchen Another Way To Die ist ab 18. Juni als digital Download erhältlich und wird die Wartezeit auf Asylum zugleich ein bisschen erträglicher und noch schmerzvoller machen.

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Eure Bewertung: 10
Hinzufügedatum: 19.7.2010  
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