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HIM

HIM
Inzwischen ist bekannt, dass HIM ihr siebtes Studioalbum namens Screamworks: Love In Theory And Practice am 12. Februar 2010 in Deutschland veröffentlichen wollen.[2] Die Erste Single Heartkiller erschien in Deutschland am 5. Februar und erreichte in Finnland bereits Platz 5 der Charts.
HIM

Screamworks: Love In Theory And Practice

HIM - Screamworks: Love In Theory And Practice

(Sire Records / Warner Music) VÖ: 12.02.2010

Ville Valo (vocals) - Mikko “Linde” Lindström (lead guitar) - Mikko "Migé" Paananen (bass)

Mika "Gas Lipstick" Karppinen (drums) - Janne "Emerson Burton" Puurtinen (keyboards)

Als HIM im November 2009 mit den Arbeiten an „Screamworks: Love in Theory and Practice“ abschlossen, jährte sich gerade exakt zum zehnten Mal der Veröffentlichungstermin der Single „Join Me (In Death)“. Nach Achtungserfolgen des 1997er-Debüts „Greatest Love Songs Vol. 666“ gelang der, aus Helsinki stammenden, Band damals mit der ersten „Nummer eins“- Single der große Durchbruch. Das dazugehörige Album „Razorblade Romance“ schlug zunächst in ihrer finnischen Heimat und kurz danach im deutschsprachigen Raum ein (Triple Gold- Aus-zeichnung und wochenlang Nr. 1 in den Albumcharts).

Von da an wuchs die Fanschar weltweit in beträchtliche Größen bis dann mit dem vierten Longplayer „Love Metal“ (2003) auch die USA und Großbritannien dem Charme der sympathischen Nordlichter nicht widerstehen konnten.

Seitdem ist die Band um Frontmann und Songwriter Ville Valo aus der internationalen Rockszene nicht mehr wegzudenken. Oberste Chartplatzierungen bzw. Gold- und Platin-Auszeichnungen auf beiden Seiten des Atlantiks zählen ebenso zur Tagesordnung wie ausverkaufte Konzerthallen und Clubs. Dabei ist es ziemlich egal, ob diese in Europa, in Nord-, Süd- und Mittelamerika oder Australien stehen. Die Popularität des Quintetts und seines unverwechselbaren Sounds ist längst ein globale Erfogsgeschichte.

Nach dem kompositorisch als auch textlich eher sperrigen, harten und düsteren Vorgänger „Venus Doom“ ist das siebte Studio-Opus „Screamworks: Love in Theory and Practice“ nun eine deutlich leichtere, fast schon fröhliche Angelegenheit. Aber natürlich nur fast, denn neben prominenten 80er-Reminiszenzen, sowohl in Richtung klassischen Melodic-Rocks, des Synthie-Pops von Bands à la Depeche Mode und a-ha sowie modernen, harten Grooves, ist das Gothic-Element selbstverständlich weiterhin sehr prominent vertreten.

Einen großen Anteil an der Vielfalt des neuen Materials hatte dabei zweifellos der erstmals als HIM-Producer fungierende Matt Squire (Taking Back Sunday, The Used, Panic! At the Disco). Da sich die Songs schon beim Schreiben anders anfühlten als alles, was man bis dato veröffentlicht hatte, wollte Valo auch einen frischen Ansatz in Sachen Produktion. Aus den USA kam dann Squires Name ins Spiel, was sich als wahrer Glücksgriff herausstellen sollte. Bereits bei der ersten Begegnung mit dem Band-Mastermind machte es ganz laut „klick“.

„Wir sind in demselben Jahr geboren“, berichtet Valo über seinen neuen Kreativpartner. „Und obwohl er in Amerika aufwuchs und ich in Finnland, gibt es extrem viele Gemeinsamkeiten in unseren Lebensläufen.“ Doch das war natürlich nicht der einzige Grund, sich für eine Zusammenarbeit mit Matt zu entscheiden. „Ich hatte mir vor unserem ersten Treffen einige seiner Arbeiten angehört und war überrascht, wie unterschiedlich und stilistisch vielfältig diese Alben waren“, schildert der Sänger seinen Entscheidungsprozess. „Viele Producer versuchen den Künstlern, mit denen sie aufnehmen, ihren Stempel aufzudrücken. Matt bringt zwar jede Menge Ideen und Vorschläge ein, ist diesbezüglich aber komplett uneitel und immer nur um das Endprodukt bemüht.“

So begaben sich HIM also erstmals in die Glitzerwelt von Hollywood, um eines ihrer Werke aufzunehmen, und Valo schwärmt noch heute: „Die Studioszene von Los Angeles ist ein wahres Paradies, wenn man ein Rockalbum machen will.“ Das Ergebnis sind 13 Stücke, die streckenweise sehr unterschiedlich, fast gegensätzlich ausgefallen sind, im Gesamtkontext aber ein atemberaubend homogenes Ganzes ergeben.

Unter dem Heartagram vereint, treffen nun also – wie etwa bei der grandios eingängigen Single „Heart Killer“ (VÖ: 05.02.2010) – 80er-Sounds auf moderne Rhythmik. Gleichberechtigt existieren Breitwand-Hymnen vom Schlage „Scared To Death“ oder „Love, The Hardest Way“ neben Besinnlichem im Stile von „Katherine Wheel“ oder druckvollem, von Valos bisher souligster Gesangsleistung (u. a. „Like St. Valentine“) verziertem Düster-Metal. Der Widerspruch bei konsequenter Fortführung des eigenen Stils ist und bleibt die Trumpfkarte von HIM.



Tracklisting:

1. In Venere Veritas

2. Scared To Death

3. Heartkiller

4. Dying Song

5. Disarm Me (With Your Loneliness)

6. Love, The Hardest Way

7. Katherine Wheel

8. In The Arms Of Rain

9. Ode To Solitude

10. Shatter Me With Hope

11. Acoustic Funeral (For Love In Limbo)

12. Like St. Valentine

13. The Foreboding Sense Of Impending Happiness

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Hinzufügedatum: 19.7.2010  
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